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werwiewowannwaswarum:
Hohenlohe-
ein als strukturschwach verschrienes Stückchen Europa, eingeklemmt zwischen
Franken und Schwaben, von Landflucht und Coverbandrocknächten heimgesucht.
Jeder halbwegs alternativ bewegte junge Mensch verlässt schweren Herzens diesen Landstrich,
sobald er die Schule hinter sich hat, denn Kulturstätte wird hier mit „Bauwagen“ übersetzt.
Doch soll man das Grenzland im Stich, die Täler seiner Kindheit veröden lassen, sich in kalten Nächten
in der Fremde Geschichten von geilen Konzerten im Ratskeller erzählen oder die ewige Mär von dem, was andere
früher bei uns auf die Beine gestellt haben? Nein, aus Liebe zu dem, was wir lieben und unserer Region, lassen
wir die Feuer in unseren Herzen nicht ausgehen und besorgen uns kein Saisonabo in Dautenwinden,
sondern machen selbst etwas!
„Wir“.
Wer „Wir“?
Wir sind eine Ansammlung von Nonkonformisten, Spezialisten und noch etlicher anderer
-isten und haben irgendwann angefangen, uns mit Kultur in organisierender oder
produzierender
Form auseinanderzusetzen.
Das Klima, in dem das gedieh, war wohl das Evangelische Jugendwerk,
der Ratskeller, die Jesus Freaks Crailsheim, die Erzieher- WG in Gaildorf, die Jugendarbeit in Altenmünster,
unsere Seltsamkeit, usw. In diesen recht unterschiedlichen Sphären wurden wir mit
Entertainment konfrontiert und dazu ermuntert, selbst Entertainment zu gestalten.
Da ja sonst nix los ist, oder niemand gesagt hat, wo was ist, beschlossen wir eben selbst ein Konzert
zu veranstalten, welches wir dann je nachdem organisieren, bespielen, beschallen, becatern oder sonst irgendwie
beeinflussen konnten, um unserem kulturellem Selbstbild und Sendungsbewusstsein gerecht zu werden.
Ja auch vielleicht, um nicht irgendwann auf Juzekonzis sehr alt auszusehen,
wenn man nur als reiner Konsument anwesend ist.
So entstand „One more for the Hardcore“ , dass Konzert, mit dem alles begann.
Ein Konzert der Jesus Freaks war zu planen und da ich Dingen gern einen Namen gebe,
nannte ich die Veranstaltung „One more for the Hardcore“.
Das ist zwar, glaube ich, kein gutes Englisch, aber es reimte sich, hatte damit
Wiedererkennungswert und war damit auch wiederholbar!
Somit war ein Minihardcoreclubfesitval gegründet, dies denkt jedenfalls mein Größenwahn.
Mit der Zeit stellte sich heraus, dass ein fester Kreis von Leuten(damals alle bei den Jesus Freaks Crailsheim)
bei der Organisation des Konzertprojektes mithalf. Diese Menschen begannen mit den Jahren,
wenn sie es eh nicht schon gemacht hatten, selbst alles Mögliche zu veranstalten oder dabei zu helfen.
Da wir jedoch so gerne zusammen veranstalteten, aber längst nicht nur Knüppelmuggekonzerte,
beschlossen wir eine Art „Veranstaltungsagentur“ ins Leben zu rufen,
der die Wurzeln(denn Wurzeln sind uns Regionalisten wichtig) noch anzuhören sind.
Eben onemore..., aber eben nicht nur Hardcore, sondern einfach kulturelles Entertainment jeder Art,
solange es bei uns stattfindet.
onemore... entertainment.
Das tun wir für euch, für uns, für das, was uns wichtig ist!
Benni Irschik für onemore... entertainment
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